1896 - 1996
100 Jahre Julius Roller & Cie
Nach den Maßstäben der Wirtschaftsgeschichte sind 100 Jahre ein wirklich langer Zeitraum; sehr lang, wenn man den schnellen Wandel unserer kurzlebigen Zeit bedenkt., in der 10 oder 25 Jahre schon große Anlässe zu Jubiläen sind.
Ein Jahrhundert voller industrieller und politischer Umbrüche, das die Geschichte geprägt hat, wie kein Zweites. Unser Firmenjubiläum 1996 ist nur ein wirklich winziger Teil dieser Epoche. Dennoch macht es uns stolz, heute zum Kreis der über 100-jährigen Firmen zu zählen.
Ein Jahrhundert voller industrieller und politischer Umbrüche, das die Geschichte geprägt hat, wie kein Zweites. Unser Firmenjubiläum 1996 ist nur ein wirklich winziger Teil dieser Epoche. Dennoch macht es uns stolz, heute zum Kreis der über 100-jährigen Firmen zu zählen.
Kirchstr. 12 im Jahre 1894
1945-1962
Das ständige Anpassen an die Erfordernisse des Marktes und eine große Portion Kontinuität in der Firmenpolitik machten es möglich heute fast mit dem gleichen Lieferprogramm präsent zu sein.
Nach 1945 erlebte die Bauwirtschaft einen Boom und die Nachfrage nach Schläuchen, Amaturen und Arbeitsschutz stieg sprunghaft. Wieder kamen schwierige Zeiten, als sich Ende der zwanziger Jahre eine Rezession mit Inflation und Arbeitslosigkeit einstellte. Daher trennte sich 1931 das Stammhaus Frankfurt von seiner Filiale in Stuttgart. Seit diesem Zeitpunkt ist die Firma im Besitz der Familie Renner.
Nach 1945 war für viele Jahre der Firmensitz in der Johannesstraße in Stgt-West. Das Haus Roller konnte am allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben und expandierte stetig. Bald platzte man aus allen Nähten. Es wurden Garagen, Gewölbekeller und Wohnräume angemietet, um der steigenden Zahl an Mitarbeitern und Waren Platz zu bieten.
Nach 1945 erlebte die Bauwirtschaft einen Boom und die Nachfrage nach Schläuchen, Amaturen und Arbeitsschutz stieg sprunghaft. Wieder kamen schwierige Zeiten, als sich Ende der zwanziger Jahre eine Rezession mit Inflation und Arbeitslosigkeit einstellte. Daher trennte sich 1931 das Stammhaus Frankfurt von seiner Filiale in Stuttgart. Seit diesem Zeitpunkt ist die Firma im Besitz der Familie Renner.
Nach 1945 war für viele Jahre der Firmensitz in der Johannesstraße in Stgt-West. Das Haus Roller konnte am allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben und expandierte stetig. Bald platzte man aus allen Nähten. Es wurden Garagen, Gewölbekeller und Wohnräume angemietet, um der steigenden Zahl an Mitarbeitern und Waren Platz zu bieten.
Johannesstr. 62 im Jahr 1955
1962-1984
Ein erster Firmenneubau wurde geplant und 1962 in der Gablenberger Hauptstraße erstellt. Mit dem Umzug bot sich endlich die Möglichkeit neue Artikel und Dienstleistungen anzubieten. Es wurde mit der Fertigmontage von Schlauchleitungen begonnen. Ein Ladengeschäft kam hinzu. Die Übernahne von Vertretungen und die Spezialisierung auf Schläuche aller Art machten das Haus Roller bald zu einem der bedeutesten Händler in Süddeutschland.
Ende der 60er-Jahre waren die Lager und Geschäftsräume in Gablenberg nicht mehr ausreichend. Hinzu kamen Standortnachteile durch die vermehrte Anlieferung der Waren per großer LKW. Der bisher im Import übliche Versand per Eisenbahnwagons zum Stuttgarter Hauptbahnhof wurde eigestellt. In der Folge wurden zwei Außenlager in Esslingen und Berkheim angemietet. Zu Spitzenzeiten waren dort bis zu 400.000 m Schlauch eingelagert.
Ende der 60er-Jahre waren die Lager und Geschäftsräume in Gablenberg nicht mehr ausreichend. Hinzu kamen Standortnachteile durch die vermehrte Anlieferung der Waren per großer LKW. Der bisher im Import übliche Versand per Eisenbahnwagons zum Stuttgarter Hauptbahnhof wurde eigestellt. In der Folge wurden zwei Außenlager in Esslingen und Berkheim angemietet. Zu Spitzenzeiten waren dort bis zu 400.000 m Schlauch eingelagert.
Gablenberger Hauptstr. 23 im Jahr 1971
1984-heute
Mit Ende der 70er-Jahre galt es sich organisatorich der Zeit anzupassen. Starker Wettbewerbs- und Kostendruck machten eine rationellere Auftragsabwicklung nötig. Es wurden Artikel- Nummern vergeben und eine EDV eingeführt. Die Logistik musste verbessert werden - was zum Ziel hatte sämtliche Außenlager und die Geschäftsräume wieder unter einem Dach zusammenzufügen. Ein Standort wurde gesucht. Man entschloss sich, trotz günstiger Angebote Stuttgart nicht zu verlassen (wie dies zu dieser Zeit von vielen Unternehmen getan wurde) und bewarb sich bei der Stadt Stuttgart um einen Bauplatz.
1984 war es endlich soweit. Der neue Firmensitz in Stgt-Degerloch wurde bezogen. Zusammen mit dem Eintritt der 3.Familiengeneration konnte so der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden.
1984 war es endlich soweit. Der neue Firmensitz in Stgt-Degerloch wurde bezogen. Zusammen mit dem Eintritt der 3.Familiengeneration konnte so der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden.
Julius-Hölder Str. 33 im Jahr 1985